Neue waldbauliche Förderung

Mischwald als Ziel der Förderung
Seit 01.08.2014 sind die neuen waldbaulichen Förderrichtlinien in Kraft getreten. Ziel ist es, Anreize für den Aufbau gemischter, klimatoleranter Wälder für die Zukunft zu schaffen.
Für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer wurden eine Vielzahl neuer, lukrativer Förderkriterien geschaffen. So sind alle Fördertatbestände auf Stückzahlförderung umgestellt worden. Pro gesetzte Pflanze gibt es einen Grundbetrag.
Grundbetrag und Zuschläge
Neu ist auch, dass mit einer Reihe von Zuschlägen der Grundbetrag noch teilweise deutlich angehoben werden kann. Dies kann beispielsweise eintreten, wenn die Wälder in ab einer gewissen Höhenlage sich befinden, der Ausgangsbestand mit klimaproblematischen Baumarten bestockt ist oder der Waldbesitzer nur sehr kleine Waldflächen hat. Dadurch können gegenüber der früheren Richtlinie zum Teil deutlich höhere Förderbeträge erzielt werden. Zusätzlich werden unter anderem noch die Anbringung von Markierungsstäben oder Großpflanzen gefördert.
Waldbauliche Maßnahmen
Mischbestände mit mindestens 50 Prozent Laubholzanteilen können ebenfalls gefördert werden; hierbei kann auch ein bemessener Anteil von Fichte beteiligt sein.
Die bewährte Förderung von Naturverjüngungen wird es genauso weiterhin geben wie die Bezuschussung von Pflegemaßnahmen in jungen Wäldern.
Daneben gibt es noch einige neue Maßnahmen wie die Beteiligung von seltenen Baumarten, die Waldrandanlage, die Erstellung von forstlichen Gutachten für Privatwaldbesitzer.
Sie können sich ab sofort direkt an ihren zuständigen Förster vor Ort wenden, um die genauen Förderkriterien für ihre Wälder zu erfahren.

Zuständige Forstreviere