Coaching Schulverpflegung

Mädchen mit Apfel in der Hand unterhält sich mit anderem Mädchen am Essenstisch.

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Das Coaching unterstützt Schulen dabei, ihre Mittagsverpflegung gesund und qualitätsbewusst zu gestalten.

Was und wie Kinder und Jugendliche essen und trinken, beeinflusst ihre Gesundheit, ihr Wohlbefinden und Ernährungsverhalten. Die Schulverpflegung leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Sie kann Vorbild für eine gesunde Ernährung sein, die gut schmeckt, nachhaltig und ökonomisch ist. Immer mehr Schulen wollen ihr Mittagessen entsprechend gestalten. Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Oberpfalz unterstützt sie dabei mit dem Coaching Schulverpflegung.

Coaching 2018/19 in der Oberpfalz

In gemeinsamen Veranstaltungen erhalten die Teilnehmer Ideen und Anregungen, um die Bayerischen Leitlinien Schulverpflegung umzusetzen – von der Gestaltung der Speisepläne nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bis hin zu mehr Nachhaltigkeit. Zusätzlich begleiten Coaches die Einrichtungen ein Schuljahr lang vor Ort - gemäß dem Motto:
"Individuelles Coaching führt zu kreativen Lösungswegen."
Das Coaching startet im September 2018 und endet im Juli 2019.

Ansprechpartnerin

Christina Apel
AELF Regensburg
Lechstraße 50
93057 Regensburg
Telefon: 0941 2083-1153
Fax: 0941 2083-200
E-Mail: poststelle@aelf-re.bayern.de

Rückblick

Teilnehmende Schulen 2017/2018 in der Oberpfalz

Clausnitzer Grundschule Weiden

Clausnitzer Grundschule in Weiden
Die Clausnitzer Grundschule in Weiden (150 Schüler in 7 Klassen) bietet im Rahmen der verlängerten Mittagsbetreuung ein warmes Mittagessen und Frühstück an. Täglich werden bis zu 60 warme Mahlzeiten bereitgestellt - Tendenz steigend. Die Kinder essen in zwei Schichten im Aufenthaltsraum der Mittagsbetreuung. Das Essen bereitet ein externer Anbieter aus regionalen Produkten zu und liefert es.

www.clausnitzerschule.de Externer Link

Herausforderungen und Lösungswege

  • Optimierung und Rhythmisierung des Speiseplans für mindestens 4 Wochen
  • Vielfältige Gemüsesorten anbieten und Rohkostanteil steigern durch Einführung einer Salatbar; Vollkornanteil der Sättigungsbeilage erhöhen, Gerichte mit Obst ergänzen und Obst in Nachspeisen-Variationen einbauen
  • Regionale Bezugsquellen erschließen, Verzeichnis anlegen und Lieferservice vereinbaren
  • Hitliste Wunschgerichte erstellen, um den Anfall von Speiseresten zu verringern; von Schülern priorisieren lassen; Portionsgrößen, insbesondere Gemüseportionen mit Schülern abstimmen, häufige und intensive Rückkopplung mit Catering bzgl. Mengen, Portionsgrößen und Resteanfall
  • Besuch der Schüler beim Caterer zum besseren Verständnis von Aufwand und Herstellung der Speisen
  • Einführung guter Tischsitten beim Essen, um eine angenehme und ruhige Essatmosphäre für die Schüler zu ermöglichen

Ergebnisse

  • In der Clausnitzer-Schule Weiden wird der Begriff "Schule der kurzen Wege" gelebt. Ein harmonisches Miteinander, kurze Kommunikationswege, zügiges Handeln haben sehr positiv für den Coaching-Prozess gewirkt und die Umsetzung oft sogar beflügelt.
  • 4-Wochen-Speiseplan ist umgesetzt und gibt Caterer und Eltern größere Planungssicherheit
  • Caterer bezieht die Ausgangsprodukte nun fast ausschließlich aus der Region, ein Aushang in der Schule informiert auch die Eltern über die Herkunft der Lebensmittel; intensive Besuche beim Caterer in Kleingruppen und eigene Zubereitung von Nachtisch, Gebäck und Marmelade durch die Kinder erhöhten ganz deutlich die Wertschätzung von Lebensmitteln und Gerichten
  • Tägliche Rückkopplung zwischen Ausgabepersonal und Caterer optimieren Speisenangebot und Resteanfall
  • Salatbar mit 2 bis 3 frischen Varianten konnte trotzt begrenzter Raumsituation eingeführt und von Schülern mit großer Begeisterung in Anspruch genommen werden
  • Nachtischvariationen mit Milch und Obst, auch als Shakes oder Smoothies, schmecken den Kindern und runden die Nährstoffpalette ab
  • Fischmahlzeiten erwiesen sich als größte Herausforderung, geschickte Kombinationen und Darreichungsformen konnten die Schüler meist überzeugen auch unbekannte Fischgerichte zu probieren
  • Lautstärke und Ess-Atmosphäre ist deutlich verbessert über Maßnahmen zur Tischanordnung und Raumgestaltung; mit Einführung guter Tischsitten und einem Belohnungssystem "Königstisch" konnte das pädagogische Personal einen tollen Akzent setzen
Besuch der Schulkinder beim Speisenanbieter
"Es war ganz toll zu sehen, wo unser Mittagessen gemacht wird."

Gerhardinger Realschule Cham

Gerhardinger Realschule Cham, Mädchenschule
Die Gerhardinger Realschule Cham der Schulstiftung der Diözese Regensburg ist eine Mädchenschule mit 534 Schülerinnen. 118 Mädchen sind in der Offenen Ganztagsschule angemeldet, davon essen rund 90 Schülerinnen an der Schule zu Mittag. Ein externer Caterer liefert das warmem Mittagessen.

www.grs-cham.de Externer Link

Herausforderungen

  • Um das Speisenangebot dem DGE-Standard anzupassen, sind noch Änderungen notwendig, wie z. B. mehr Vollkornprodukte, zusätzlich Obst und Milchprodukte, auch als Dessertvariationen.
  • Die Wertschätzung von frischen Lebensmitteln und deren optimale Zubereitung soll umfassend an die Eltern und Schülerinnen kommuniziert werden. Die Qualitätsanforderungen und die Preisgestaltung sollen dabei transparent vorgestellt werden, um eine bessere Akzeptanz zu erreichen.
  • Für die Essensausgabe steht zu wenig Platz zur Verfügung und findet deshalb im Flur statt. Hier ist Optimierungsbedarf notwendig, unter Berücksichtigung der hygienischen Mindestanforderungen.
  • Für den Speiseraum sollen kreative Ideen zu freundlicher Gestaltung, Lärmminderung und platzsparender Sitzordnung entwickelt werden. Der Speiseraum wird in den Nachmittagsstunden auch als Aufenthaltsraum für die Schülerinnen genutzt.

Lösungsansätze

  • Nach dem ersten Treffen des Essensgremiums wurde der Speiseplan um ein tägliches Salatangebot ergänzt und eine Schülerinnenbefragung zur Mittagsverpflegung durchgeführt.
  • Im Foyer des Treppenhauses wurde bereits nach der ersten Sitzung mit dem Coach ein neuer Essensausgabeplatz geschaffen.
  • Marketingmaßnahmen, wie die Erstellung eines Kurzfilms mit Einblicken in die Küche des Speisenabieters oder auch die Ergänzung des Speiseplans mit Originalbildern des Menüs, sollen entwickelt und umgesetzt werden.

Ergebnisse

  • Der Speiseplan wurde schrittweise dem DGE-Qualitätsstandard angepasst. Täglich wird jetzt abwechselnd Salat, Rohkost oder Obst, unter Berücksichtigung der saisonalen Verfügbarkeit, serviert. Die angebotenen Fischgerichte werden von den Schülerinnen gut angenommen. Jedoch fehlt noch die Verwendung von fettreichem Seefisch.
  • Am Elternabend nahm der Essensanbieter die Gelegenheit wahr, seine Qualitätsanforderungen an die Lebensmittel und deren Zubereitung, sowie die Gestaltung des Essenspreises transparent darzustellen. Die Schülerinnen des Essensgremiums wurden von ihm eingeladen, um gemeinsam in seiner Küche Gerichte aus dem Speiseplan zu kochen. Von dieser Aktion wurde ein attraktiver Werbefilm erstellt, der beim Tag der offenen Tür gezeigt wurde.
  • Die Essensausgabe im Foyer des Treppenhauses verringert nun die beengte Situation erheblich. Die Salatbar befindet sich getrennt von der warmen Essenausgabe, sodass die Schülerinnen sich dort selbst bedienen können und die Wartezeit deutlich reduziert wird. Der Speiseraum wurde mit Wandtattoos freundlicher ausgestaltet. Zur Lärmminderung werden noch bunte Akustikbilder aus Eierkartons angebracht. Die beengten Platzverhältnisse wurden durch eine neue Anordnung der Tische zu langen Tafeln verbessert.
  • Das Thema Abfallvermeidung und der Umgang mit Essensresten wurde von den Fachlehrerinnen für Hauswirtschaft in deren Unterricht integriert.
  • Zu Beginn des nächsten Schuljahres wird ein externer Coach eingeladen, um mit den Schülerinnen richtiges Benehmen beim Essen und im Umgang miteinander einzuüben.

Stimmen zum Coaching

  • "Den Coachingprozess kann man insgesamt sehr positiv beurteilen. Gemeinsam suchte man nach Lösungen und erreichte viele Ziele, wie z.B. einen ausgewogeneren Speiseplan, eine bessere Organisation der Essensausgabe, verbesserte Hygienebedingungen (Spukschutz), usw. Manche Aspekte zur Verbesserung konnten leider noch nicht umgesetzt werden." (Schulleitung)

Hans-Scholl-Grundschule Burglengenfeld

Eingang Grundschule Burglengenfeld
In der Hans-Scholl-Grundschule Burglengenfeld lernen momentan 481 Schülerinnen und Schüler in 19 Klassen. Insgesamt gibt es vier gebundene Ganztagsklassen. In der Mensa werden täglich 207 Schülerinnen und Schüler versorgt.

www.gsburglengenfeld.de Externer Link

Herausforderungen

  • Der Geräuschpegel und die Lautstärke in der Mensa sollen durch geeignete Maßnahmen reduziert werden. Dabei muss der finanzielle Rahmen mit dem Sachaufwandsträger geklärt werden.
  • Der Speiseplan kann noch etwas optimiert werden, durch das Anbieten von Vollkornprodukten, fettreichem Fisch und zusätzlichen Milchprodukten. Die süßen Riegel zum Nachtisch werden künftig durch schmackhafte Kombinationen aus Obst und Milchprodukte ersetzt. An manchen Tagen bietet der Caterer Zusatzgerichte an, die nicht auf dem Speiseplan stehen.
  • Die Kosten für die Mittagsverpflegung sollen für die Schule und auch für die Eltern transparenter dargestellt werden, da die Abrechnung über den Sachaufwandsträger erfolgt. Die Eltern der Grund- und Mittelschüler bezahlen einen einheitlichen Essenspreis.
  • Kinder sollen ermutigt werden, unbekannte Speisen und vor allem gesundheitsfördernde Menükomponenten zu probieren.
  • Eine besondere Herausforderung wird die Erstellung eines Verpflegungsleitbildes werden, um für die Schule einen eigenen Standard für die Bereiche Verpflegung, Hygiene und Verhalten in der Mensa zu entwickeln.

Lösungsansätze

  • Vor Beginn des Coachings wurde bereits eine Schüler- und Elternbefragung zum Schulessen und der Essgewohnheiten durchgeführt.
  • Die Zusatzgerichte, die nicht auf dem Speiseplan stehen, sollen künftig gut sichtbar auf einer Wandtafel ausgewiesen werden, damit sich die Kinder bereits vor der Essensausgabe entscheiden können.
  • Damit die Kinder neue Gerichte und Komponenten gerne annehmen, sollen als begleitende Maßnahme Projekte zur Ernährungsbildung in den Unterricht integriert und vor allem die Kommunikation mit den Eltern verstärkt werden.

Ergebnisse

  • Silikongleiter für die Stühle wurden vom Sachaufwandsträger bestellt und werden zeitnah montiert. Für weitere Lärmschutzmaßnahmen wurde der Kontakt mit einer Akustikfirma hergestellt.
  • Ein Verpflegungsleitbild wurde erstellt und sichtbar in der Mensa, in den Klassenzimmern, in den Räumen der Mittagsbetreuung und in der Schulaula angebracht. Darüber hinaus wurden von den Lehrkräften der gebundenen Ganztagsklassen und den Betreuerinnen der verlängerten Mittagsbetreuung die Regeln besprochen und praktisch eingeübt. Am Infoabend für die künftigen Erstklässler werden den Eltern die Inhalte vorgestellt. Das Leitbild wird auch auf der Homepage veröffentlicht.
  • Das angebotene Essen wurde optimiert und entspricht weitgehend den Anforderungen des DGE-Qualitätsstandards. Die süßen Riegel zum Nachtisch wurden durch schmackhafte Kombinationen aus Obst und Milchprodukten ersetzt.
  • Das Betreuungspersonal bringt für die Kinder der ersten Klasse die Suppe und den Salat auf einem Tablett zu den Tischen. Dadurch wird das Salatangebot besser akzeptiert, im Gegensatz zu den Gemüsebeilagen. Um möglichst alle Kinder zum Probieren der einzelnen Menükomponenten zu motivieren, stellen die Betreuer einen Probierteller zusammen.
  • Beim Schulsportfest wurden die Kinder mit vorbereitetem Obst und Gemüse verköstigt, das von Elternbeirat und Caterer organisiert und vorbereitet wurde.
  • Für den Herbst plant die Schule einen Gesundheitstag, der mit Unterstützung einer Ökotrophologin umgesetzt wird.
  • Durch das Coachingprojekt hat sich die Kommunikation zwischen Schule, Eltern, verlängerter Mittagsbetreuung und Caterer verbessert. Die Verpflegung wurde insgesamt transparenter.

Stimmen zum Coaching

  • "Als Resümee aus meiner Sicht kann ich nur sagen, dass das Coaching ein gelungenes Projekt ist bzw. war. Erfreulich und von besonderer Bedeutung war der offene und konstruktive Austausch aller Beteiligten zu dem Thema. Ich hoffe für die Zukunft, dass das Angebot dadurch noch besser wird, Anregungen aufgegriffen werden und auch künftig ein gewisser Austausch im Essensgremium erfolgt." (Sachaufwandsträger)
  • "Die Kommunikation zwischen den Ganztagsklassen und der verlängerten Mittagsbetreuung hat sich verbessert." (Betreuerin)
  • "Der Austausch mit außerschulischen Beteiligten half die Gegebenheiten aus den Blickwinkeln dieser Personen zu betrachten." (Verpflegungsbeauftragte)

Von-Müller-Gymnasium Regensburg

Außenansicht VM-Gymnasium Regensburg
Das städtische Von-Müller-Gymnasium ist eine Schule im Grünen und liegt am Stadtrand von Regensburg im Stadtteil Königswiesen. Im Schuljahr 2017/18 besuchen ca. 700 Schülerinnen und Schüler das Ganztagsgymnasium. Die 5. bis 6. Jahrgangsstufe ist im offenen Ganztag organisiert. Die Besonderheit dabei ist, dass die Jugendlichen die Schule an mindestens zwei Nachmittagen besuchen müssen. Der offene Ganztag wird in den kommenden Schuljahren weiter ausgebaut. In der Schulmensa werden am Tag bis zu 300 Mittagessen in der gestaffelten Mittagspause von 12.15 bis 13.00 Uhr bzw. 13.00 bis 13.45 Uhr ausgegeben.

www.regensburg.de/vmg Externer Link

Herausforderungen und Lösungsansätze

  • Die Schule startet bereits von einem hohen Niveau in das Coaching. Eine aktive Verpflegungs-AG, ein harmonisches Miteinander unter den Schülern und ein recht variables Speisenangebot zeichnen die Schule aus.
  • Nichtsdestotrotz gibt es einige Herausforderungen.
  • Besonders die Mittelstufe ist kaum in der Mensa zu finden und bevorzugt die zahlreichen Angebote außerhalb der Schule. Eine Verbesserung des Mensa-Images tut hier dringend not.
  • Auch in puncto DGE-Richtlinien zeigt der Speiseplan noch vereinzelt Schwächen. Diese zu beheben, gehört ebenfalls zu den Herausforderungen des Coachings. Vor allem in den Bereichen Vollkorn und Obst sollte sich das Angebot verbessern.
  • Außerdem würde ein Verpflegungsleitbild das bisher heterogene Angebot von Mensa und Pausenverkauf harmonisieren und so das Angebot ernährungsphysiologisch verbessern.

Ergebnisse

  • Aktiv und harmonisch
    Eine aktive Verpflegungs-AG, interessierte Eltern und eine engagierte Schulleitung zeugen von einer lebendigen Schulfamilie. Intensive Gespräche mit allen Beteiligten und die rege Teilnahme des Elternbeirats zeigen: Dem VMG ist das Essen ganz sicher nicht egal.
    Besonders das harmonische Miteinander unter den Schülern in der Mensa ist auffallend und nicht selbstverständlich. Unterstufe und Oberstufe sitzen problemlos zusammen. Auch Lehrer nehmen nun das Mensaangebot wahr.
  • Mehr Platz und Freisitz
    Die Architektur der Mensa lässt leider kaum geräuschmindernde Elemente zu. Der Bereich Kunsterziehung arbeitet derzeit an einer gestalterischen Lösung, um die etwas kühle Atmosphäre persönlicher zu gestalten. Die zusätzlich bereitgestellten Sitzgelegenheiten im Eingangsbereich wirken der Platznot in Stoßzeiten entgegen, so dass nun jeder einen Platz findet.
  • Kürzere Wartezeiten
    Die Wartezeiten haben sich seit Beginn des Jahres eindeutig verkürzt. Verschiedene Maßnahmen für eine bessere Bestell- und Chipdisziplin und neu angeschaffte Terminals im Mensabereich sorgen für höhere Effizienz bei der Ausgabe und einen schnelleren Durchlauf.
  • Ernährungsrichtlinien, Regionalität und Gewürze
    Der Speiseplan folgt den Empfehlungen für Schulverpflegung der DGE. Der Verzicht auf Geschmacksverstärker und Hefen sowie die sparsam gesalzene Zubereitung ist für viele Schüler ungewohnt und wird oft als fad empfunden. Hier stehen jetzt eine Pfeffermühle und Salz am Kassenterminal zum Nachwürzen bereit. Andere Möglichkeiten zum Nachwürzen - etwa mit Kräutern aus dem Schulgarten - sind geplant.
    Die Eltern wurden im Rahmen einer Elternbeiratsitzung über den hohen Grad an regionalem Wareneinsatz informiert und lernten so die VMG-Mensa schätzen.
  • Feedback und Blick über den Tellerrand
    Um den Schülern die Möglichkeit eines Feedbacks zu geben, hat die Schule im Coachingjahr eine Litfaßsäule mit einem "Kummerkasten" installiert. Hier kann jederzeit ernst gemeinte Kritik geübt werden.
    Die Schüler der 8. Jahrgangsstufe hatten außerdem im April/Mai die Möglichkeit innerhalb des Projekts "Zeitung in der Schule" über den Tellerrand hinauszusehen und sich intensiver mit ihrer Mensa auseinanderzusetzen. Dabei wurde noch genauer unter die Lupe genommen, was es heißt täglich über 200 Essen zuzubereiten und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um für das VMG zu kochen. Herr Brunner und auch der Mensacoach standen für Interviews und lebhafte Diskussionsrunden bereit.
  • Langfristige Qualitätssicherung
    Auch nach dem Coaching soll es weiter gehen: Das VMG hat im Coachingjahr umfangreiche individuelle Vorschläge für ein Verpflegungsleitbild erhalten, das auch den Pausenverkauf mit einbezieht. Im Schulforum soll dieses nun Schritt für Schritt umgesetzt werden.