Coaching Schulverpflegung

Kinder beim gemeinsamen Mittagessen in Mensa

©Monkey Business 2 -Shotshop

Das Coaching unterstützt Schulen dabei, ihre Mittagsverpflegung gesund und qualitätsbewusst zu gestalten.

Jedes Schuljahr können sich dafür interessierte Schulen bewerben. Allen Verantwortlichen der Schulverpflegung steht während eines Schuljahres ein Coach mit Rat und Tat zur Seite, um unter anderem die Empfehlungen des Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) bestmöglich umzusetzen.

Coaching Schulverpflegung 2017/18

Derzeit ist die Bewerbungsphase abgeschlossen und die Auswahl der Schulen wird im Juli feststehen. Das Coaching bietet den teilnehmenden Schulen die Möglichkeit, die warme Mittagsverpflegung zu verbessern.
Die Schulen werden von September 2017 bis Juli 2018 von einer Ernährungsfachkraft individuell gecoacht. Gemeinsam mit dem Coach analysieren sie ihr Verpflegungsangebot und legen individuelle Ziele und Maßnahmen zur Verbesserung fest. Dabei werden die Aspekte Gesundheitsförderlichkeit, Nachhaltigkeit, Wertschätzung und Wirtschaftlichkeit betrachtet.

Ansprechpartnerin

Johanna Baumann
AELF Regensburg
Lechstraße 50
93057 Regensburg
Telefon: +49 941 2083-176
Fax: 0941 2083-200
E-Mail: poststelle@aelf-re.bayern.de

Teilnehmende Schulen 2016/2017 in der Oberpfalz

Grundschule Wolfstein

Die Grundschule Wolfstein am Stadtrand von Neumarkt (230 Schüler) bietet im Rahmen der verlängerten Mittagsbetreuung ein warmes Mittagessen an. Täglich werden bis zu 60 warme Mahlzeiten bereitgestellt - Tendenz steigend. Die Kinder essen in zwei Schichten in der Aula der Schule. Das Essen bereitet ein externer, regionaler Anbieter zu und liefert es.

Herausforderungen

  • Die Schulverpflegung findet im Durchgangsraum der Grundschule statt. Der Platz ist stark eingeschränkt, die Kinder essen in zwei Schichten, verteilt auf drei Tischgruppen mit je acht Personen. Abgesehen von der Durchreiche der Essensausgabe weist nichts auf eine Mensa hin. Dem engen Raum geschuldet sind die Kinder während der Essensausgabe und der Mahlzeit sehr diszipliniert, das Mittagessen ist nach jeweils 20 Minuten abgeschlossen.
  • Während der Mahlzeit steht kein Getränk bereit. Bislang fehlen der Platz für ausreichend Trinkgefäße und eine Gastro-Geschirrspülmaschine in der Essensausgabe.
  • Eine weitere Herausforderung ist es, die unterschiedlichen Vorstellungen kindgerechter Essensregeln, insbesondere zum Umgang mit Resten oder Abneigung von Speisen, zwischen dem Ausgabepersonal, Eltern und Schülern auf einen Nenner zu bringen und offen zu kommunizieren.
  • Die Verantwortliche der Essensausgabe wählt wöchentlich das Essen aus dem Angebot des Caterers. Die Eltern erwarten Informationen über die angebotenen Speisen. Ein Bewertungssystem mit Smileys zeigte, dass die Kinder die Mahlzeiten zu 90 % akzeptieren. Vollkornprodukte sollen in den Speiseplan integriert sowie das Angebot an Rohkost und Salat erweitert werden.

Lösungsansätze

  • Am Fehlen eines eigenen Mensa-Raums ist kurzfristig nichts zu ändern, allerdings hebt die Wolfstein-Schule die Bedeutung des Raumes als Speiseraum hervor: mit einer „Menü-Tafel“, auf der die Schüler abwechselnd das tägliche Angebot vorstellen, mit dem Plakat zum „Coaching“ sowie dem Bewertungssystem der Mahlzeiten. Im Rahmen der Nachmittagsbetreuung stellen die Kinder Platzsets her und setzen sich so mit dem Thema „Tisch-Knigge“ und Essensregeln auseinander.
    Die Stadt Neumarkt als Sachaufwandsträger arbeitet an einer langfristig zufriedenstellenden Lösung des Raumproblems.
    Das Platzproblem als Ursache für ein fehlendes Tischgetränk löst die Schule durch neue, einheitliche Trinkflaschen mit Schraubverschluss, die an alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule sowie die kommenden Ersten Klassen verteilt werden. Gemeinsam mit der Mittagsbetreuung werden vor der Mahlzeit die Flaschen mit Trinkwasser aufgefüllt. Die Finanzierung der Anschaffung wird durch Sponsoring von ortsansässigen Firmen gedeckt.
  • Über das Smiley-Bewertungssystem geben die Schüler und Schülerinnen weiterhin gerne ihr Feedback zum Speisenangebot ab, nach wie vor wird das Essen als „lecker“ eingestuft.
    Zur Transparenz der „Essensregeln“ wird von Seiten des Ausgabepersonals besonders darauf geachtet, auf den individuellen Hunger und die Vorlieben der Schüler einzugehen und auch kleine „Probier-Portionen“ anzubieten. Als weiteres Projekt der Nachmittagsbetreuung sollen die Regeln mit den Kindern gemeinsam erarbeitet und auf Plakaten anschaulich dargestellt werden.
  • Der Speiseplan soll insbesondere hinsichtlich Gemüse-, Rohkost- und Vollkornanteil den DGE-Richtlinien angenähert werden; der Essensanbieter bietet seit Februar eine eigene DGE-Menülinie, aus der die Schule kleine Probierportionen mit anbietet. In Absprache mit der Verantwortlichen der Essensausgabe werden täglich Obst oder Milchprodukte als Nachtisch angeboten.

Ergebnisse

  • Im Rahmen eines Projekttages „Wasser als wertvolles Lebensmittel“ werden die Trinkflaschen klassenweise an alle Schüler verteilt, so dass jedes Kind nun ein Getränk zur Mittagsmahlzeit mitbringen kann.
  • Die Schüler der Mittagsbetreuung erarbeiteten gemeinsam mit den Betreuern und Lehrern einen "Tischknigge". Dargestellt auf einer großen Leinwand ist es auch ein Gestaltungselement im Mensabereich, zusätzlich werden Tischaufsteller gedruckt und das Plakat auf die Schul-Homepage gestellt. Hier werden auch der Umgang mit Resten und Portionsgrößen thematisiert.
  • Das angebotene Essen entspricht inzwischen zum größten Teil den Anforderungen der DGE und wird gut von den teilnehmenden Schülern akzeptiert, wie das Feedback-System belegt. Anregungen von Seiten des Ausgabepersonals und Feedback der Schüler nimmt der Caterer sehr konstruktiv an.
  • Weiter offen bleibt die Frage nach einem geeigneten Raum für die Mensa, der Sachaufwandsträger ist sich dieses Problems sehr bewusst und arbeitet an einer Lösung.

Stimmen zum Coaching

  • "Heute gibt’s Apfelküchle, die schmecken lecker! Gestern die Nudeln mit Bolognese waren auch sehr gut!vMir schmeckt es in der Schule immer gut!" Schülerin 2. Klasse
  • "Durch das Coaching wird das Speisenangebot immer besser. Ich bin immer wieder überrascht, wie flexibel der Essensanbieter auf unsere Anregungen eingeht." Essensausgabe/Mittagsbetreuung:
  • "Ich bin erstaunt, wie viel wir durch das Coaching innerhalb dieser kurzen Zeit an unserer Schule bewegen konnten." Schulleitung

Ansprechpartner und Kontakt:
Grundschule Wolfstein
Wolfsteinstraße 65
92318 Neumarkt i. d. Opf.
Schulleiterin: Annette Pichl
Coach: Kristina Schreiber
Internet: gs-wolfstein.de Externer Link

Private Grundschule Döpferschulen Schwandorf

Die private Grundschule der Döpferschulen GmbH besuchen 96 Schüler, davon nehmen 70 am Mittagessen teil. Die Gesundheit des Kindes ist ein Schwerpunkt im Schulkonzept. Unter anderem gibt es eine höhere Anzahl an Sportstunden, Bewegungsphasen zwischen den Lernphasen, großzügige Klassenzimmer und Gruppenräume, eine vollwertige Mittagsverpflegung sowie Sportangebote am Nachmittag.

Herausforderungen

  • Ein Essensgremium wurde neu gegründet. Dieses nimmt den Rollierspeiseplan unter die Lupe, der nun seit fünf Wochen umgesetzt wird.
  • Gemeinsam möchte man erreichen, dass der Speiseplan die Empfehlungen des DGE-Qualitätsstandards zu 100% erfüllt und die Mahlzeiten ausgewogen, abwechslungsreich und frisch sind.
  • Auch die Meinungen und Wünsche der Schüler sollen bei der Speiseplanoptimierung gehört werden. Dazu wird eine Schülerbefragung durchgeführt.
  • Die Grundschule setzt sich als weiteres Ziel, ernährungsbildende Maßnahmen in Form von Mottotagen, z. B. „Wo kommt mein Essen her“, in den Schulalltag zu integrieren.
  • Darüber hinaus soll die Lautstärke im Essraum minimiert und eine angenehme Essatmosphäre geschaffen werden.

Lösungsansätze

  • Im Essensgremium werden der 5-wöchige Rollierspeiseplan von Seiten der Schulfamilie und Elternvertreter überarbeitet sowie die Kinderwünsche eingebracht. Die Verpflegungsbeauftragte überwacht die Probephase und befragt immer wieder die Schüler beim Essen nach ihrer Zufriedenheit und Verbesserungsmöglichkeiten.
  • In Sachen Lautstärke werden Mottotage ausprobiert. Von Flüsterton, absolute Stille bis Reden zu einem bestimmen Punkt konnten die Kinder die Lautstärke im Essensraum selbst bestimmen. Evtl. wird angedacht, die Essenszeiten der einzelnen Klassen zu verändern.

Ergebnisse

  • In Gesprächen mit dem hochmotivierten Caterer wurde der 5-wöchige Rollierspeiseplan zu 90 % nach DGE optimiert. Es wurden zusätzlich neue, kindgerechte Speisen ausprobiert und in den Rollierspeiseplan mit aufgenommen. Schwerpunkte der Optimierung wurden dabei auf Vollkornprodukte, Gemüse und Milch/ Milchprodukte gesetzt.
  • Die Schule möchte weiterhin die Schülerbefragung durchführen und ggf. zusätzliche Verbesserungen am Speiseplan vornehmen.
  • Die Essenszeiten der einzelnen Klassen wurden verändert. Die Klassen kommen 10 Minuten früher und es befindet sich nur eine Klasse im Essensraum. Dadurch ist die Lautstärke minimiert und die Essensausgabe dauert nicht mehr lange. Die Ruhe wird von den Schülern als positiv aufgenommen.
  • In Sachen Hygiene bei der Mittagsverpflegung informierten sich Essensausgabepersonal und Verpflegungsbeauftragte über den aktuellen Stand.

Ansprechpartner und Kontakt:
Private Grundschule der Döpferschulen GmbH
Klosterstraße 19, 92421 Schwandorf
Schulleiter: Thomas Rauch
Coach: Christina Betz
Internet: www.doepfer-grundschule.de Externer Link

    Grundschule Burgweinting

    Die Grundschule Burgweinting (480 Schüler) ist die größte Grundschule der Stadt Regensburg. Neben der gebundenen Ganztagsschule gibt es eine kurze sowie eine verlängerte Mittagsbetreuung bis 17 Uhr. Alle 66 Kinder der Ganztagsklassen sowie 32 der verlängerten Mittagsbetreuung und viele Lehrkräfte essen täglich in der Mensa zu Mittag.
    Eine moderne Küche bietet in der Mensa die Grundlage für eine gute Mittagsversorgung. Caterer ist die Metzgerei Krain. Ein bunter Speiseplan mit einem täglichen Salatbuffet entspricht den Voraussetzungen einer ausgewogenen, gesunden Ernährung.
    Herausforderungen
    Gemeinsam mit dem Essensgremium wurden vier Themenschwerpunkte zur Umsetzung einer gesunden Schulverpflegung beschlossen.
    • In der Mensa spielen die Themen Lärmminderung und Raumgestaltung eine wichtige Rolle. Dabei müssen der finanzielle Rahmen abgeklärt und kostengünstige, aber effektive Maßnahmen erörtert werden.
    • In puncto Speiseplan und dessen Gestaltung erreicht die Verpflegung insgesamt fast annähernd die DGE-Empfehlung, somit sind nur kleine Veränderungen nötig.
    • Der vierte Themenbereich widmet sich der Ess- und Tischkultur.
    • Alle Akteure des Gremiums ziehen an einem Strang und wollen im Coachingjahr mit anpacken, um die Chance für eine nachhaltige Veränderung zu ergreifen!

    Lösungsansätze

    • Wird es in der Mensa zu laut, ertönt eine Klangschale und plötzlich herrscht komplette Stille. Ein einfaches, aber effektives Mittel kommt hier zum Einsatz. Nach den Osterferien soll das Projekt „Flüsterwoche“ ins Leben gerufen werden, um auch hier für eine angenehme und ruhige Essatmosphäre zu sorgen.
    • Auf den Mensatischen sollen zukünftig Aufsteller mit Tischregeln in jahreszeitlichen Variationen zu finden sein. Um dieses Projekt kümmert sich die Verpflegungsbeauftragte der Schule, Frau Riedl.
    • Zum Thema Lebensmittelwertschätzung wünschte sich die Schule eine Projektwoche, die gemeinsam mit dem Coach auf die Beine gestellt wird.

    Ergebnisse

    • Ein Blickfang in der Mensa ist neben einer großen Grünpflanze der Speiseplan, der mittels aid-Ernährungspyramide dargestellt wird: Den Schülern wird mit Fotokarten täglich gezeigt, aus welchen Lebensmittelgruppen ihr Mittagessen besteht.
    • Eine kleine Veränderung im Speiseplan stellen die Vollkornnudeln dar. Durch diese Maßnahme konnte im Themenschwerpunkt Verpflegung die DGE-Empfehlung erreicht werden.
    • Nach den Pfingstferien wird es an der Schule eine Projektwoche zum Thema Lebensmittelverschwendung und -wertschätzung mit umfangreichen Materialien geben. Im Rahmen dieser Projektwoche gibt es in der Mensa einen Wettbewerb, welche Klasse die wenigsten Speisereste hat.
    • Auch nach dem Coaching werden die gesteckten Ziele weiterverfolgt und mit Beginn des neuen Schuljahres weiter umgesetzt.

      Ansprechpartner und Kontakt:
      Grundschule Burgweinting
      Obertraublinger Str. 22, 93055 Regensburg
      Schulleiterin: Frau Cäcilia Mischko
      Coach: Christina Apel
      Internet: gs-burgweinting.de Externer Link

      Grund- und Mittelschule Laaber

      Außenansicht Grund- und Mittelschule Laaber

      © Grund- und Mittelschule Laaber

      Die Grund- und Mittelschule Laaber ist zweihäusig mit zwei getrennten Zwischenverpflegungsstellen. Die Zwischenverpflegung bereitet das Hausmeisterehepaar täglich frisch zu.
      Die offene Ganztagsschule an der Mittelschule versorgt ein ortsnaher Caterer. Zusätzlich erhalten die Schüler einen Nachmittagssnack, der aus Obst, Gemüse, Joghurt oder einem Smoothie besteht.
      Die Kinder stellen schon allein aufgrund ihrer Glaubensrichtungen verschiedene Anforderungen an die Zwischenverpflegung. Auch wollen Jugendlichen andere Dinge essen als Erstklässler. Diesen Bedürfnissen gilt es, gerecht zu werden.

      Herausforderungen

      • Das Pausenangebot soll abwechslungsreicher und vollwertiger werden. Eine von den Schülern durchgeführte Umfrage ergab den Wunsch, Obst und Milchprodukte sowie Wraps und Nüsse mit in den Pausenverkauf aufzunehmen. Brotaufstriche mit saisonalem Bezug, Obst und Müsli mit Joghurt sowie eine weitere Ergänzung des bisherigen Angebotes sollen getestet werden.
      • Das Getränke- und Süßigkeitenangebot wird ebenfalls im Fokus der Umstellung auf einen gesunden Pausenverkauf stehen. Alle wollen zukünftig an einem Strang ziehen, um es attraktiv, gesund und schülergerecht zu gestalten.

      Lösungsansätze

      • Dem Wunsch der Schüler wird nachgegangen, so dass sich das Verpflegungsangebot in Absprache mit dem Hausmeisterehepaar verändern wird. Frischkäsesemmeln, Wraps und eine Auswahl an Vollkorn- und Mehrkornsemmeln werden das Angebot aufwerten. Die Anschaffung eines Smoothie-Makers sowie eines Apfelspiralschneiders werden geplant.
      • Das Automatenangebot soll hinsichtlich der Getränke- und Süßigkeitenauswahl überdacht und verändert werden. Auch hier wird gemeinsam mit der Hausmeisterin nach Lösungen gesucht.
      • Ein Projekttag zum Thema gesunde Ernährung wird nach den Osterferien von beiden Schulen und dem Elternbeirat auf die Beine gestellt. In diesem Rahmen soll eine Zucker- und Fettausstellung kreiert werden, die dauerhaft präsent sein soll.

      Ergebnisse

      • Im Pausenverkauf hat sich viel getan. Es gibt einen Wochenplan, den sich das Hausmeisterehepaar überlegt hat und zukünftig umsetzen wird. Dabei gibt es nur noch einmal pro Woche die Leberkäsesemmel und dafür einen Wrap-Tag. An zwei Tagen in der Woche gibt es einen saisonalen Smoothie, der auch als Milchmixgetränk erhältlich ist. In der Grundschule wird dieses Getränk im To-Go-Becher angeboten. Neben Brezen und Brezenstangen sind anstelle der Kaisersemmeln Vollkorn- und Mehrkornsemmeln im Programm. Als Aufstrichalternativen gibt es Quark, Frischkäse oder auch saisonal Tomate-Mozzarella.
      • Im Automaten weht nun ebenfalls ein frischer Wind. Die süßen Riegel sind seltener drin und auch die Anzahl der Wasserflaschen hat sich nahezu verdoppelt.
      • Der Aktionstag zu gesundheitsförderlicher Ernährung war ein voller Erfolg - denn so konnten auch kritische Stimmen vom neuen Angebot überzeugt werden.

      Ansprechpartner und Kontakt:
      Grundschule und Mittelschule Laaber
      Am Kalvarienberg 2, 93164 Laaber
      Schulleiterin: Karin Alkofer
      Coach: Christina Apel
      Internet: www.schule-laaber.de Externer Link

      Grund- und Mittelschule Teublitz

      Die Grund- und Mittelschule Teublitz besuchen rund 370 Schüler. 11 der 19 Klassen sind gebundene Ganztagsklassen. Für die Anmeldung bzw. den Besuch einer gebundenen Ganztagsklasse ist die Schulverpflegung ein entscheidender Faktor. Die Schule bietet an vier Tagen wöchentlich ab 7.30 Uhr ein gesundes Frühstück an. In der neu erbauten, großzügigen Mensa werden täglich ca. 200 Kinder zwischen 12:00 und 13:15 Uhr mit Mittagessen verpflegt.
      Die Atmosphäre in der Grund- und Mittelschule Teublitz prägt ein sehr gutes Miteinander. Obwohl sich die Mittagsverpflegung bereits auf einem ansprechenden Niveau befindet, wirken sowohl die Schulfamilie als auch der Sachaufwandsträger mit hohem Engagement am Coaching mit.
      Der Schule ist es ein Anliegen, den Speiseplan zu optimieren und dadurch eine breitere Akzeptanz der Schüler auch für unbekannte und gesundheitsförderliche Gerichte zu erreichen. Wünschenswert wäre auch eine Eindämmung der Geräuschkulisse.

      Herausforderungen

      • Wichtigstes Ziel: Zufriedenheit bei der Mittagsverpflegung steigern. Dazu soll das Verpflegungsangebot optimiert und Schülerwünsche berücksichtigt werden.
      • Angedacht ist auch, ein festes und langfristiges Essensgremium einzurichten, wobei der Sachaufwandsträger und die Elternvertreter eine wichtige Rolle spielen.
      • Eine Schülerbefragung wurde bereits durchgeführt.
      • Durch Aktionstage in der Schulmensa soll das Mittagessen "bunter" werden.

      Lösungsansätze

      • In einem Elternabend wird die Mittagsverpflegung nochmals vorgestellt. Bei einem Probeessen haben die Eltern darüberhinaus auch die Möglichkeit, mit Mensateam und Verpflegungsbeauftragter zu sprechen und Wünsche zu äußern.
      • Gemeinsam wird mit der Küchenchefin überlegt, den Speiseplan für die Schüler „bunter“ zu machen. Die Ergebnisse der Schülerbefragung spielen natürlich eine wichtige Rolle.
      • Die Verpflegungsbeauftragte soll für die Zeit nach dem Coaching geschult werden.

      Ergebnisse

      • Der Speiseplan wurde auf zwei Menülinien erweitert. Eine Menülinie wurde nach DGE optimiert. Vollkornprodukte werden neu angeboten. Zusätzlich wird täglich frisches Obst gereicht.
      • Die Aktionstage wurden gut angenommen. Dabei darf jede Klasse ihr Lieblingsessen für Mottotage nennen. Diese Mottotage sollen langfristig in den Schulalltag aufgenommen werden.

      Ansprechpartner und Kontakt:
      Telemann Grund- und Mittelschule Teublitz
      Regensburger Str. 73, 93158 Teublitz
      Schulleiterin: Frau Maria Karg-Pirzer
      Coach: Christina Betz
      Internet: www.vs-teublitz.de Externer Link

      Rückblick

      Coaching 2015/16

      Grundschule Tegernheim (Zwischenverpflegung)

      Logo und Schriftzug Grundschule Tegernheim
      Kindlweg 18, 93105 Tegernheim
      Schulleiter: Georg Schaffer-Falter
      Coach: Dipl. oec. troph. Susanne Fehrmann

      www.gs-tegernheim.de Externer Link

      Ergebnisse

      • Erstellung Verpflegungsleitbild (Schule in Zusammenarbeit mit Elternbeirat) als Grundlage für alle Entscheidungen rund um die Schulverpflegung.
      • Erfolgreiche Umstellung des Kioskangebotes: Schokoriegel und gesüßte Fruchtsaftgetränke durch Studentenfutter, Apfelschorle, Milchprodukte, Reiswaffeln etc. ersetzt.

      Theo-Betz-Grundschule Neumarkt (Zwischenverpflegung)

      Schüler der Theo-Betz-Grundschule Neumarkt stehen an der Mensa-Theke an. © Agnes Jablonka-Roman

      © Agnes Jablonka-Roman

      Schießstättenweg 4, 92318 Neumarkt
      Schulleiter: Michael Rüttinger
      Konrektorin: Christine Fersch
      Verpflegungsbeauftragter: Michael Rüttinger
      Coach: Dipl. Ing. (FH) Ernährung und Versorgungsmanagement Agnes Jablonka-Roman

      www.theo-betz.de Externer Link

      Ergebnisse

      • Akzeptanz von Gemüsegerichten: Statt Salatbuffet für Grundschüler Gemüsesticks mit Dip und Couscous-Salat
      • Speiseplan aufgepeppt, indem Gerichte kindgerechte Namen erhielten, zum Beispiel Zebranudeln für Mix aus Vollkorn- und hellen Nudeln.
      • Lieblingsgerichte der Kinder, zum Beispiel Burger, als Highlight-Gerichte deklariert; werden nicht so oft angeboten.
      • Projekte an der Schule geplant; Beispiel: Ernährungs-Tag, den FSJler organisieren mit Themen wie gemeinsames Kochen, Knigge, Bewegung und Zucker in Lebensmitteln.

      Regental-Gymnasium Nittenau (Zwischenverpflegung)

      Außenansicht Regental-Gymnasium Nittenau

      © Christina Betz

      Jahnweg 22, 93149 Nittenau
      Schulleiterin: Petra Weindl
      Verpflegungsbeauftragte: Jutta Karl
      Coach: HBL Christina Betz (Ruhland)

      www.regental-gymnasium.de Externer Link

      Ergebnisse

      • Schülergruppe erstellt rtg-Lebensmittelampel und Plakate, damit Schüler Pauseneinkauf besser beurteilen können
      • Hausmeisterehepaar weitet Verpflegungsangebot aus: mehr Vollkornbrötchen mit Salat, Gemüse und Käse sowie frisches, geschnittenes Obst
      • Hygienekonzept mit Mitarbeiterschulung und Hygieneplan in Zusammenarbeit mit Essensgremium erstellt

      Grundschule Berngau / Mittelschule Berngau (Zwischen- und Mittagsverpflegung)

      Logo und Schriftzug Schule Berngau
      Schulstraße 21, 92361 Berngau
      Schulleiterin: Maria Gebhardt
      Verpflegungsbeauftragte: Jutta Mederer
      Coach: Dipl. oec. troph. Susanne Fehrmann

      www.schuleberngau.de Externer Link

      Ergebnisse

      • Zwischenverpflegung
        • Neues Angebot im Kiosk: Körnersemmeln, Trockenobst und Saftschorle; täglich vegetarisch belegte Brötchen
        • Preise und Angebot stellen Schüler und Lehrer zufrieden
        • Verpflegungsleitbild erarbeitet
      • Mittagsverpflegung
        • Mittelschüler können über WhatApp Mittagessen oder "Essen to go" vorbestellen und müssen so in Mittagspause Schulgelände nicht verlassen
        • Geräuschpegel durch andere Bestuhlung aus Schulbestand erheblich gedämpft, dadurch entspanntere Mittagspause für Betreuer und Schüler
        • Trinkbrunnen in Planung

      Montessori-Schule Schönthal (Zwischenverpflegung)

      Präsentation der Ergebnisse des Ernährungsprojekts der 7./8. Klasse auf Plakaten.Zoombild vorhanden

      © Christine Blab

      Rathausplatz 4a, 93488 Schönthal
      Schulleiter: Anton Adam
      Verpflegungsbeauftragte: Franziska Vogl
      Coach: HBL Christine Blab

      montessori-schoenthal.de Externer Link

      Ergebnisse

      • Befragung durchgeführt und ausgewertet
      • Plakate von Schülergruppen zu gesunden und ungesunden Lebensmitteln erstellt, präsentiert sowie Infomaterial ausgelegt
      • Zusätzliches Angebot für Vegetarier eingeführt sowie mehr Vollkorn, Obst und Gemüse
      • Einheitliche Kleidung für Schüler sowie Verkaufsraum umgebaut und neu eingerichtet

      Mittelschule Wörth (Mittagsverpflegung)

      Tisch, Stühle und Ausgabetheke der Mensa der Mittelschule Wörth Zoombild vorhanden

      © Christina Apel

      Gschwelltalstraße 10, 93086 Wörth a. d. Donau
      Schulleiter: Martin Voggenreiter
      Verpflegungsbeauftragte: Renate Biederer
      Coach: Dipl. troph. Christina Apel

      www.schule-woerth.de/mittelschule Externer Link

      Ergebnisse

      • Durch Umorganisation interner Abläufe Bestellsystem aufrechterhalten und optimiert
      • Neugestaltung der Website mit aktuellen Speiseplänen, Verpflegungsleitbild der Schule und Vorstellung des Mensapersonals
      • Umstrukturierung des Speiseplans: beide Menülinien werden, unter Beibehaltung der Wunschgerichte der Schüler, DGE-Standard gerecht